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Vorurteile über Photovoltaik-Miet-Modell im Fakten-Check

Vor fast zehn Jahren hat DZ-4 das Mietmodell für Solaranlagen in Deutschland eingeführt, mit dem Ziel, die Produktion von Solarstrom so einfach und günstig wie möglich zu machen. Die Idee: Eine Photovoltaik-Anlage zum monatlichen Festpreis im Rundum-Sorglos-Paket. Für Eigenheimbesitzer:innen ist es denkbar einfach: Von der Beratung, über die Planung der Photovoltaik-Anlage, bis hin zur Errichtung und Instandhaltung übernimmt DZ-4 alles. Für Kund:innen passiert das meiste dabei hinter den Kulissen, sodass diese sich keine weiteren Gedanken machen müssen.

Das Konzept hat sich bewährt. Zahlreiche Anbieter sind mit unterschiedlichsten Geschäftsmodellen in den vergangenen Jahren auf Markt getreten und teilweise ebenso schnell wieder verschwunden. Darüber hinaus kursieren im Internet die wildesten Theorien rund um Solaranlagen und das Mietmodell. Daher haben wir für Sie hier einige Mythen zusammengetragen und diese Behauptungen einem Fakten-Check unterzogen. Denn nur, wenn Sie wissen, was genau sich hinter den verschiedenen Angeboten und Modellen verbirgt, können Sie diese für sich bewerten und die Solar-Lösung wählen, die am besten zu Ihnen passt.

Mythos 1: Gemietete Solaranlagen sind viel teurer als gekaufte

Wir möchten zunächst die Behauptung näher beleuchten, dass gemietete Photovoltaik-Anlagen viel teurer seien, als herkömmliche Systeme zum Kauf. Zu diesem Fazit kommt man insbesondere dann, wenn man Äpfel mit Birnen vergleicht. Betrachtet man eine beispielhafte Anlage mit rund 6,8 kWp, die ca. 6.100 Kilowattstunden Strom pro Jahr liefern kann, dann fallen dafür laut Verbraucherzentrale beim Kauf etwa 9.000 bis 12.000 Euro inklusive Einbau an. Die Miete für dieselbe Anlage beläuft sich mit 100 bis 120 Euro pro Monat in 25 Jahren im Mittel auf 33.000 Euro. Auf den ersten Blick kann das abschreckend wirken – aber nur, bis man erkennt, dass hier zwei komplett unterschiedliche Kosten miteinander verglichen werden.

Jede Solaranlage – ob gekauft oder gemietet – besteht aus Anschaffungs- und Betriebskosten. Während im Rahmen von Preisvergleichen beim Kaufmodell stets nur die Anschaffungskosten genannt werden, enthalten die Mietanlagen bereits ein Rundum-Sorglos-Paket inkl. aller Service- und Betriebskosten für 25 Jahre. Der hohe Preisunterschied ergibt sich also auch durch einen hohen Leistungsunterschied.
 

Vollkosten für die gesamte Laufzeit berücksichtigen

Bei der Miete sind die laufenden Kosten für Monitoring, Instandhaltung, Reparaturen, Versicherung und andere Dienstleistungen rund um die Solaranlage bereits inklusive. Hinzu kommt, dass solche Dienstleistungen perspektivisch von Jahr zu Jahr teurer werden, sodass die fixen Kosten im Mietvertrag einen weiteren wirtschaftlichen Vorteil für Mieter:innen bedeuten.

Auf den Kaufpreis von 9.000 bis 12.000 Euro müssen diese Kosten erst noch draufgerechnet werden. Treten in den nächsten 25 Jahren keine größeren Probleme auf und muss für die Anschaffung kein Kredit aufgenommen werden, verspricht der Kauf einer Solaranlage in der Regel die beste Rendite. Eine gemietete Solaranlage bietet Ihnen hingegen eindeutig kalkulierbare Kosten über die gesamte Laufzeit und eine vollständige Risikoübernahme.
 

Hochwertige PV-Anlagen sind gar nicht so günstig

Wollen Sie einen Preis-Vergleich zwischen einer Kaufanlage und einer bei DZ-4 gemieteten Anlage anstellen, ist darauf zu achten, dass sie ähnliche Ausführungen betrachten. Denn bei DZ-4 erhalten Sie ausschließlich Solarstromsysteme, die aus hochwertigen Komponenten bestehen. Für einen realistischen Preisvergleich müssen daher auch bei der Kauf-Option die Kosten für Qualitäts-Komponenten herangezogen werden.
Wie in allen Lebensbereichen sind günstigere Angebote nicht zwingend schlechter, doch was die Zuverlässigkeit und Störungsanfälligkeit angeht, sind Qualitäts-Komponenten die bessere Wahl. Wer also eine billige Photovoltaik-Anlage zum Kauf mit einer hochwertigen Anlage zur Miete vergleicht, verfälscht im Ergebnis seine eigenen Berechnungen.

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Mythos 2: Die einzige Leistung von Anbietern ist das Errichten der Photovoltaik-Anlage

DZ-4 Solaranlageninstallation

Die meisten Dienstleistungen, wie der Kontakt zu Herstellern und Versicherern, das Planen der Anlage und die Absprache mit Fachbetrieben für Monitoring, Instandhaltung, Reparatur und Reinigung, geschehen hinter den Kulissen. Das Kund:innen hiervon so wenig wie möglich mitbekommen, ist die Idee des DZ-4 Rundum-Sorglos-Pakets. Mit dem  Solaranlagenbau ist die Arbeit nicht getan – vielmehr beginnt dann erst ein 25-jähriger Dienstleistungsauftrag inklusive der Sicherstellung der Funktionsfähigkeit der Solaranlage.

So trägt der Anbieter zum Beispiel auch bei einem Defekt der Anlage das gesamte Risiko. Sie zahlen mit der Miete also nicht nur die Anschaffung Ihrer Solaranlage ab, sondern erhalten auch zahlreiche Dienstleistungen rund um Ihre Photovoltaik-Anlage und sparen so viel Zeit und Nerven. Bei einer gekauften Photovoltaik-Anlage müssten Sie diese Leistungen zusätzlich zahlen, selbst organisieren und gleich mit mehreren Fachbetrieben in Kontakt stehen.

Mythos 3: Ausfallzeiten sind zu vernachlässigen

Wechselrichter Grantiebedungungen

Bei dem Vergleich zwischen Kauf und Miete muss berücksichtigt werden, dass Ausfallzeiten beim aktuellen Handwerkermangel eine lange Zeit in Anspruch nehmen können. Gerade wenn man die Lieferengpässe bei einigen Komponenten bedenkt, sind acht Wochen Stillstand bei einem kaputten Wechselrichter durchaus realistisch und teuer.

Bei gemieteten Solaranlagen liegen die Verantwortung und die Kosten solcher Ausfälle beim Vermieter – häufig gibt es hier aber auch Reserve-Komponenten, sodass längerfristige Ausfallzeiten gar nicht zustande kommen. Eine gleichwertige Absicherung für gekaufte Anlagen (z. B. über eine spezielle Versicherung) bedeutet signifikante Mehrkosten, die in der Rechnungen berücksichtigt werden müssen.

Mythos 4: Die meisten Ausfälle sind über Garantien abgedeckt

In einigen Gegenüberstellungen zwischen Kauf und Miete von Solaranlagen werden die Hersteller-Garantien auf einzelne Komponenten gerne als selbstverständlich angesehen. Die Verbraucherzentrale rät jedoch, auf das Kleingedruckte zu achten: Viele Wechselrichter als anfälligstes Bauteil zum Beispiel nur gegen Aufpreis eine Garantieverlängerung für mehr als 5 Jahre bekommen.

Davon unabhängig werden die scheinbar eindeutigen Garantiefälle häufig nicht so unkompliziert abgewickelt, wie man sich das vielleicht vorstellen mag. Gerade die beworbenen Garantiezusagen der Hersteller (bis zu 20 Jahre oder mehr), welche unabhängig von den gesetzlichen Gewährleistungsansprüchen zu betrachten sind, stellen sich teilweise als leere Versprechen heraus. Im realen Schadensfall kann es durchaus passieren, dass der Hersteller nicht haftet und Sie auf den Kosten sitzen bleiben. Hinzu kommt, dass Sie im Schadensfall zwar das Bauteil ersetzt bekommen, doch um den Austausch durch einen Handwerkbetrieb und die Kosten für den Service-Einsatz müssen Sie sich selbst kümmern.
 

Garantieverlängerungen können teuer werden

Garantieverlängerungen für einzelne Komponenten wie z. B. Wechselrichter, sind in Deutschland bei den großen Herstellern allgemein üblich. Die gesetzlichen Gewährleistungsansprüche gelten nämlich meist nur für bis zu 5 Jahre. Danach müssen  Kund:innen draufzahlen, um im Schadensfall auch tatsächlich mit einer bindenden Garantie abgesichert zu sein.

Pro 10 Jahre Garantieverlängerung verlangen die Hersteller dafür schon einmal bis zu 250 Euro. Wenn Sie Ihre gekaufte Photovoltaik-Anlage also über 25 Jahre mit einer Garantie absichern wollen, dann können allein für den Wechselrichter Zusatzkosten in Höhe von 500 Euro oder mehr entstehen. Diese Kosten werden in vielen Rechnungen zugunsten der gekauften Anlagen ignoriert.
 

Mythos 5: Dezentraler Ökostrom bietet außer geringen Kosteneinsparungen keine Vorteile

Manche behaupten, dass die monatlichen Kosteneinsparungen durch eine Solaranlage zur Miete im Vergleich zum klassischen Netzstrom nicht hoch genug ausfallen. Richtig ist, dass sich die Stromkosten nicht immer direkt ab dem ersten Tag senken lassen. Doch unter anderem aufgrund der Strompreisentwicklung wird sich die gleichbleibende Miete für Ihre Solaranlage schnell auszahlen.

Soalrenergie Kosteneinsparungen

Betrachtet man allein die letzten zehn Jahre, ist der Strompreis um mehr als 30 Prozent gestiegen und lag laut BDEW im Januar 2021 bereits bei 31,89 ct/kWh. Dass sich dieser Trend umkehrt, ist nicht zu erwarten.

Außerdem bietet Ihnen dezentraler Ökostrom aus einer eigenen Photovoltaik-Anlage viel mehr als nur Kosteneinsparungen. Schließlich beziehen Sie ein hochwertiges und umweltfreundliches Produkt, das mit dem klassischen Netzstrom aus Atom- oder Kohlekraftwerken überhaupt nicht verglichen werden kann. Fair wäre es dementsprechend, die Kosten der Photovoltaik-Anlage zur Miete, mit den Stromkosten bei einem echten Ökostromanbieter zu vergleichen.

Mythos 6: Jeder kann eine PV-Anlage finanzieren

Energiewende für unsere Kinder

Bei Eigenheimbesitzer:innen ist finanzieller Wohlstand leicht zu vermuten. Dabei ist es insbesondere für jungen Familien oder Paare, die sich gerade eine eigene Immobilie angeschafft haben, häufig nicht problemlos möglich, 10.000 Euro oder mehr für die Anschaffung einer Solaranlage auszugeben. Auch Menschen ohne großes Eigenkapital möchten Teil der Energiewende werden und eigenen grünen Solarstrom produzieren.

Das Miet-Modell ermöglicht es diesen Personen ihre Liquidität zu schonen und sich den Wunsch einer Solaranlage auch ohne Kredit zu erfüllen. Die Kosten für eine Photovoltaik-Anlage zur Miete sind bei DZ-4 gleichbleibend, transparent und gerade im Hinblick auf die stetig steigenden Strompreise ein spürbarer wirtschaftlicher Vorteil. Informationen zur Finanzierung einer Photovoltaik-Anlage gibt es auch auf der Website der Verbraucherzentrale.

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Mythos 7: Alle Anbieter haben dasselbe Geschäftsmodell

Häufig wird fälschlicherweise angenommen, dass alle Vermieter von Solaranlagen, dasselbe Geschäftsmodell anbieten. Für Endkund:innen kann das sehr verwirrend sein, aber da wo Miete draufsteht, ist nicht immer Miete drin. Manchmal handelt es sich um eine sehr teure Finanzierung bei vollem Risiko für die Eigenheimbesitzer:innen. Negative Erfahrungen oder Berichte werden oftmals pauschal auf die ganze Branche übertragen, was zu einer falschen Wahrnehmung führt.
 

Die Beratungsleistung macht den Unterschied

Persönliche Vor-Ort-Beratung

Ein Hinweis darauf, wie vertrauensvoll Ihr Anbieter ist, finden Sie in der Beratungsleistung im Vorfeld. Denn jedes Haus ist anders – genau wie seine Bewohner:innen. Damit Sie die Solaranlage erhalten, von der Sie am meisten profitieren, ist eine ausführliche Solar-Beratung durch einen Fachmann oder eine Fachfrau zwingend erforderlich.

Bei DZ-4 legen wir daher großen Wert auf unsere persönliche Vor-Ort-Beratung durch ausgebildete Solar-Expert:innen. Hier werden Ihre Anforderungen an eine Solaranlage besprochen, die Abwägung zwischen einer Solaranlage mit und ohne Speicher getroffen und exakt Maß genommen. Achten Sie außerdem darauf, dass Berechnungen zu Ihrer Wirtschaftlichkeit immer auf Basis Ihrer realen Verbräuche und Strompreise gemacht werden und für Sie nachvollziehbar sind. Nur dann wissen Sie, was sie wirklich sparen und können Angebote auch vergleichen.

 

Mythos 8: Wenn PV-Anlagen nach ca. 20 Jahren von Kund:innen übernommen werden, haben sie das Ende ihrer Lebenszeit erreicht

Bei den meisten Miet-Modellen ist es den Kunden nach 20 oder 25 Jahren möglich, die gemietete Photovoltaik-Anlage zu einem symbolischen Preis vom Mietanbieter zu übernehmen. Damit geht die Solaranlage dann offiziell in den Besitz des Kunden über. Es kursieren immer mal wieder Behauptungen, dass die Anlage zu diesem Zeitpunkt kaum noch einen Restwert besitzen würde. Das ist schlichtweg falsch!

Solaranlagen Lebensdauer über 20 Jahre

Zunächst einmal darf die allgemeine Herstellergarantie – von etwa 20 Jahren für die meisten Solarmodule – nicht als die maximale Lebensdauer missverstanden werden. Gerade wenn die Komponente der Anlage kontinuierlich überwacht und instandgehalten wird, kann eine Photovoltaik-Anlage auch problemlos viele weitere Jahre Strom produzieren. Die älteste Solaranlage Deutschlands läuft seit beispielsweise seit den 70er Jahren. Nach 35 Jahren in Betrieb ist der Wirkungsgrad dieser Solaranlage gerade einmal um 0,35 Prozentpunkte gesunken. Hinzu kommt, dass die empfindlichen Bauteile wie z. B. der Wechselrichter beim Miet-Modell kostenlos ausgetauscht werden. Der Kunde erhält am Ende also keine Anlage, bei der alle Bestandteile bereits 20 Jahre alt sind.

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