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Energieverbrauch in deutschen Haushalten

Zuletzt aktualisiert am 4. Mai 2022

Der durchschnittliche Energiepreis ist in Deutschland die vergangenen Jahre stetig gestiegen. Aber wie hoch ist eigentlich der durchschnittliche Energieverbrauch von deutschen Haushalten, welche Kosten fallen für Strom und Gas an und wo können Eigenheimbesitzer:innen sparen? Wir haben uns die Zahlen für Sie angeschaut und in diesem Ratgeber übersichtlich zusammengestellt.

Energieverbrauch – eine Einführung

Zwar ist es nach physikalischen Gesichtspunkten falsch, von Energieverbrauch oder Stromverbrauch zu sprechen. Denn Energie kann genaugenommen nicht „verbraucht“, sondern lediglich in eine andere Energieform umgewandelt werden, etwa Heizöl in Wärme. Im Alltag haben sich diese Bezeichnungen dennoch durchgesetzt. Mit Blick auf die Kosten und den persönlichen ökologischen Fußabdruck sind die meisten Menschen hauptsächlich daran interessiert, möglichst wenig Energie im Eigenheim zu „verbrauchen “ – für die Praxis ist es also irrelevant, ob wir von Energiebedarf oder Energieverbrauch sprechen.

Strom ist meist teurer als Wärme

Fakt ist, dass deutsche Haushalte im jährlichen Durchschnitt deutlich mehr Heizenergie als Strom benötigen. Nur etwa 14 Prozent des gesamten Energiebedarfs entfallen auf den Strom und dennoch denken viele bei Energiesparen zuerst ans Strom sparen – warum? Das hat mehrere Gründe, hängt aber nicht zuletzt mit den deutlich höheren Strompreisen und der Stromerzeugung mittels Kohle und Atomkraft zusammen.

Auch beim Heizen sollte in Deutschland deutlich mehr gespart werden, aber gerade weil noch viel zu viel Strom aus Kohle erzeugt wird, ist jede eingesparte Kilowattstunde auf lange Sicht eine echte Entlastung für unsere Umwelt. Eine weitere Möglichkeit, CO2-Emissionen zu reduzieren, ist ein Ökostrom-Tarif.

Stromverbrauch im Durchschnitt

Wie hoch der durchschnittliche Stromverbrauch in einem Haushalt tatsächlich ist, hängt von einigen Rahmenbedingungen ab, wie der Anzahl der Bewohner:innen oder der Art der Warmwasser-Erzeugung. Ein absoluter Durchschnitt für alle deutschen Haushalte wäre daher kaum aussagekräftig, weil man dann zum Beispiel Familien und Singles in einen Topf werfen würde.

Wir werden uns daher im Folgenden auf verschiedene Haushaltsgrößen beziehen und die elektrische Warmwasser-Versorgung gesondert betrachten. Gut zu wissen: Pro Haus fällt immer eine gewisse Grundlast an, die sich bei steigender Personenzahl besser verteilt. Singles haben daher pro Kopf einen höheren Strombedarf als zum Beispiel einzelne Mitglieder einer Familie oder Wohngemeinschaft.

Beim Strompreis sollten Sie 2022 mit durchschnittlich 35 Cent pro Kilowattstunde rechnen, obgleich regionale Abweichungen nach unten und nach oben normal sind. In Summe sind Stromkosten zwischen 70 und 90 Euro pro Monat für zwei Personen normal. Bei vier Personen können auch 130 Euro pro Monat auf der Stromrechnung stehen! Der Strombedarf erhöht sich stark, wenn die Warmwasserbereitung durch einen Elektroboiler stattfindet (siehe unten), dann kommen in einem 4 Personen Haushalt auch bis zu 190 Euro pro Monat auf der Stromrechnung zusammen.

Haushaltsgröße
Stromverbrauch pro Jahr
Kosten pro Monat (Durchschnitt)
Kosten pro Jahr (Durchschnitt)
1 Person
Stromverbrauch pro Jahr
1.500 bis 2.000 kWh
Kosten pro Monat (Durchschnitt)
45 bis 60 €
Kosten pro Jahr (Durchschnitt)
540 bis 720 €
2 Personen
Stromverbrauch pro Jahr
ca. 2.500 kWh
Kosten pro Monat (Durchschnitt)
70 bis 90 €
Kosten pro Jahr (Durchschnitt)
840 bis 1.080 €
3 Personen
Stromverbrauch pro Jahr
ca. 3.500 kWh
Kosten pro Monat (Durchschnitt)
100 bis 110 €
Kosten pro Jahr (Durchschnitt)
1.200 bis 1.320 €
4 Personen
Stromverbrauch pro Jahr
ca. 4.000 kWh
Kosten pro Monat (Durchschnitt)
115 bis 130 €
Kosten pro Jahr (Durchschnitt)
1.380 bis 1.560 €
4 Personen mit Elektroboiler
Stromverbrauch pro Jahr
ca. 6.500 kWh
Kosten pro Monat (Durchschnitt)
170 bis 190 €
Kosten pro Jahr (Durchschnitt)
2.040 bis 2.280 €

 

Stromkosten mit Photovoltaik senken

Im Internet gibt es zwar viele gute Tipps zum Strom sparen, aber selbst mit einem halbwegs bewussten Konsumverhalten und modernen Elektrogeräten sind schnell die Grenzen der Sparmöglichkeiten erreicht. Ihre Stromkosten können Sie dann nur noch senken, wenn Sie Ihren Strom selbst erzeugen. Entweder mit BHKWs und Brennstoffzellen – was eher unüblich ist – oder mit einer eigenen Photovoltaik-Anlage.

Viele Leute verbinden Photovoltaik-Anlagen erst einmal mit den hohen Anschaffungskosten, die beim Kauf anfallen. Das schreckt so manche Interessierte ab, ist heute aber eigentlich gar keine Hürde mehr. Denn mit einer Photovoltaik-Anlage zur Miete sparen Sie sich die hohen einmaligen Anschaffungskosten und ersetzen diese durch eine vergleichsweise geringe monatliche Zahlung.

Bei DZ-4 bieten wir Photovoltaik-Anlagen im Rundum-Sorglos-Paket an. In der monatlichen Miete sind also schon Installation, Versicherung und Instandhaltung der Anlage enthalten. Damit schonen Sie nicht nur Ihren Geldbeutel – Sie müssen sich auch keine Sorgen um die Wartung Ihrer Photovoltaik-Anlage machen. Außerdem sind Sie den Strompreissteigerungen deutlich weniger ausgesetzt sind, da die Pachtzahlung der PV-Anlage für 25 Jahr fixiert ist. Bei derzeitigen Strompreissteigerungen von 8 Prozent pro Jahr erreichen viele Kund:innen schon nach wenigen Jahren eine geringere Stromzahlung als ohne Photovoltaik-Anlage.

Wussten Sie schon: Nach den 25 Jahren übernehmen Sie die Photovoltaik-Anlage für 0 Euro und können damit rechnen, dass sie Ihnen noch weitere 25 Jahre kostenlosen Strom liefert.

Überblick über Stromkosten im Vergleich

 

 

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Energieverbrauch für Ihre Heizung

Der Energieverbrauch beim Heizen hängt davon ab, welche verschiedene Systeme und Brennstoffe im Einsatz sind. Die Preise für Heizöl und Erdgas sind zuletzt stark gestiegen und somit auch die Kosten für das Heizen und die Warmwasseraufbereitung. Aktuell (Stand: Mai 2022) liegen die Preise für Heizöl umgerechnet bei rund 9 Cent pro kWh und für Erdgas bei rund 12 Cent pro kWh. Durch die CO2-Steuer, die seit 2021 auf fossile Brennstoffe erhoben wird und jährlich zunimmt, dürften die Kosten künftig noch weiter steigen. Das Heizen mit einer Wärmepumpe ist umweltfreundlicher und auf lange Sicht auch günstiger. Die Angabe in der folgenden Tabelle beziehen sich auf ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit 140 qm Wohnfläche.

Heizung
Heizkosten im Durchschnitt (inkl. Wartung)
Ölheizung
Heizkosten im Durchschnitt (inkl. Wartung)
2.300 € pro Jahr
Gasheizung
Heizkosten im Durchschnitt (inkl. Wartung)
2.800 € pro Jahr
Wärmepumpe
Heizkosten im Durchschnitt (inkl. Wartung)
1.500 € pro Jahr
Holzheizung
Heizkosten im Durchschnitt (inkl. Wartung)
1.600 € pro Jahr
Fernwärme
Heizkosten im Durchschnitt (inkl. Wartung)
2.000 € pro Jahr

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