Einblicke & Erfahrungen

5 spannende Fakten über Photovoltaik Module

Das Herzstück jedes Solarstromsystems sind die Photovoltaik Module auf dem Dach. Sie sind der Bereich, in dem die Magie passiert und wandeln die Sonnenstrahlen in elektrische Energie um. Der hier erzeugte Gleichstrom wird vom Dach in den Wechselrichter geleitet und in Wechselstrom umgewandelt, um die Sonnenenergie für die Nutzung im Haushalt aufzubereiten. Lesen Sie hier die fünf interessantesten Hintergründe zu den Besonderheiten und Funktionsweisen von Solarmodulen.

 

#1 Solaranlagen-Miete garantiert hohe Qualität

Eine Solarstromanlage zu mieten bietet mit den Inklusivleistungen wie Versicherungen, der Anlagenüberwachung und dem Service viele Vorteile gegenüber dem Kauf oder der Finanzierung. Ein zusätzlicher Punkt, der vielen nicht bewusst ist: Die Miete einer Solaranlage ist auch ein Garant für qualitativ hochwertige Photovoltaik Module und zuverlässige Technik.

Der Grund dafür ist ganz einfach. Mit der Miete einer Solaranlage werden Sie zwar Betreiber einer Solaranlage, können den Solarstrom von Ihrem eigenen Dach nutzen und erhalten die Einspeisevergütung vom Netzbetreiber – das alleinige Risiko überlassen Sie allerdings weiterhin dem Vermieter Ihrer Solarstromanlage. Dieser bleibt nämlich während der gesamten Vertragslaufzeit Eigentümer Ihres Solarstromsystems und muss die Funktionalität Ihrer Solarstromanlage inkl. Photovoltaik Modulen, Speicher und Wechselrichter gewährleisten. Das bedeutet, wenn der Vermieter schlechte Qualität verbauen würde, hätte er selbst den größten Nachteil, da er Schäden und Defekte beheben und selbst dafür aufkommen muss. 

#2 Photovoltaik Module für jede Wetterlage

Da Solarmodule nicht nur Sonnenschein ausgesetzt sind, sondern auch Wind, Regen, Schnee oder gar Hagel auf dem Dach trotzen müssen, ist ihre Widerstandsfähigkeit entscheidend. Die Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie passiert in hauchdünnen und leicht zerbrechlichen Siliziumzellen. Sechzig dieser 15x15 cm großen Zellen werden zu einem Photovoltaik Modul zusammengefasst und verlötet. Um die sensible Technik vor Feuchtigkeit und Korrosion zu schützen, werden diese mit einer Kunstharzschicht luftdicht mit der Frontscheibe verbunden. Das Glas vor den Solarzellen ist widerstandsfähiges und antireflektierendes Sicherheitsglas, das ausreichend Schutz vor Schneelasten, Stößen und Wind bietet. Zusätzlich verstärkt ein robuster Aluminiumrahmen die Kanten und hält die verschiedenen dauerhaft Schichten zusammen.

 

#3 Darum sind Solarmodule meist blau

Die meisten Photovoltaik Module, die man hierzulande auf Eigenheimen sieht, haben überwiegend den typischen Blauton. Hervorgerufen wird diese charakteristische Färbung durch eine Antireflexionsschicht, die auf die ursprünglich silber-grauen Silizium-Quadrate aufgetragen wird. Die Lackierung sorgt dafür, dass das Licht, das auf die Solarzellen trifft, weniger reflektiert und in möglichst viel elektrische Energie umgewandelt werden kann. 

Ein Photovoltaik Modul muss aber nicht immer blau sein. Es gibt auch bereits komplett schwarze Photovoltaik Module, in denen die einzelnen Solarzellen kaum zu erkennen sind und die wie eine einheitliche Fläche erscheinen. Die dunkle Umgebung sorgt allerdings dafür, dass weniger Licht auf die Solarzellen zurückgeworfen wird und der Wirkungsgrad der schwarzen Photovoltaikmodule dadurch etwas schlechter ausfällt. 
 

#4 So viele Photovoltaik Module braucht man wirklich

Ein Standard-Solarmodul allein erzeugt etwa 300 Kilowattstunden Strom im Jahr. Für die Versorgung Ihres Eigenheims mit grünem Strom ist das nicht gerade viel: Ein Einfamilienhaus benötigt in zwölf Monaten durchschnittlich vier- bis fünftausend Kilowattstunden Strom.

Damit also aus einem einzelnen Photovoltaik Modul eine Solaranlage wird, die sich wirtschaftlich rechnet, werden 20 bis 30 Module auf Ihrem Dach installiert und zusammengeschlossen. Als grober Richtwert lässt sich sagen, dass für fünftausend Kilowattstunden Strom eine Solaranlage von etwa fünf Kilowattpeak benötigt wird. 

#5 Wie lange bringt ein Solarmodul Leistung

Ein Mythos, der nach wie vor herumgeistert ist, dass Photovoltaik Module niemals mehr Energie erzeugen können, als für ihre Produktion aufgewendet wurde. Das ist ein absoluter Irrglaube. Konservativ gerechnet dauert es mittlerweile weit weniger als zwei Jahre, bis ein Solarmodul die aufgewendete Energie wieder reingeholt hat.

Insgesamt geben die Hersteller eine Lebensdauer von 25 Jahren an und sichern zu diesem Zeitpunkt noch über 80 Prozent der Leistung zu. Dabei handelt es sich allerdings um einen Minimalwert. Die ersten Erfahrungswerte zeigen, dass Solarmodule deutlich länger durchhalten und auch nach Jahrzehnten nur minimal an Leistung verlieren. 

Autor
Sabrina - DZ-4 Solarblog
Beitrag von Sabrina
Sabrina ist seit 2017 DZ-4-lerin, Kommunikations-Profi und Energiewende-Enthusiastin.

Neuen Kommentar schreiben

CAPTCHA Wir verwenden Captchas um zu verhindern, dass sogenannte Spam-Bots automatisch Mails (Spam) über das Kommentarformular versenden können.