forsa-Studie belegt: Jeder Zweite würde eine Solaranlage mieten

Deutsche Eigenheimbesitzer befürworten schnelle Umsetzung der Energiewende

18.10.18

Hamburg. Eine repräsentative forsa-Umfrage unter Einfamilienhausbesitzern in Deutschland im Auftrag von DZ-4 hat ergeben, dass für jeden zweiten an Photovoltaik interessierten Hausbesitzer (49%) die Miete einer Solaranlage in Frage kommt. Das Pachtmodell für Solaranlagen gibt es in Deutschland seit sechs Jahren. Über eine feste monatliche Mietrate wird die Finanzierung, Versicherung und Instandhaltung einer Solaranlage ermöglicht. Ziel ist die wirtschaftliche Nutzung erneuerbarer Energien ohne Eigeninvestion oder Kreditfinanzierung. „Das große Interesse der Eigenheimbesitzer bestätigt unseren Ansatz und zeigt, dass der Anteil des Mietsegments am PV-Markt weit größeres Potenzial besitzt als bisher angenommen“, sagt Florian Berghausen, Gründer und Geschäftsführer von DZ-4. 

In der Studie geben rund zwei Drittel der Eigenheimbesitzer in Deutschland an, sich vorstellen zu können, zukünftig mit einer Solaranlage grünen Strom selbst zu produzieren (41%) oder bereits eine Solaranlage zu nutzen (22%). Grundsätzlich sind rund vier Fünftel der Befragten (79%) davon überzeugt, dass sich erneuerbare Energien erst dann durchsetzen werden, wenn sie günstiger sind als herkömmlicher Strom aus Kohle, Öl oder Gas. Mehr als die Hälfte der nicht an Solarstrom interessierten Hausbesitzer (51%) gibt an, dass die hohen Kosten gegen die Anschaffung einer Solaranlage sprechen. Nur ein Prozent sagt, generell kein Interesse an erneuerbaren Energien zu haben. Der Kostenvorteil aus der Nutzung erneuerbarer Energien wird damit zum Schlüsselfaktor beim Gelingen der Energiewende. „Der entscheidende Vorteil der Solaranlagen-Miete liegt für den Kunden in der Ersparnis durch Einkaufsvorteile und günstige Versicherungskonditionen“, betont Florian Berghausen. „Günstiger als durch ein faires Mietangebot lassen sich Bau und laufender Betrieb einer Solaranlage heute nicht finanzieren.“ Durch die Beseitigung der Kostenschwelle ließe sich das Potenzial auf Hausdächern in Deutschland theoretisch auf über 80 Prozent anheben. 

 

Bildunterschrift: Solaranlagen auf dem Vormarsch: Zwei Drittel der Eigenheimbesitzer in Deutschland interessieren sich für die Nutzung von Solarenergie oder betreiben bereits eine Solaranlage. 
Quelle: DZ-4/forsa 2018 
 

Über die forsa-Umfrage im Auftrag von DZ-4
Die repräsentative Umfrage zu Meinungen zu erneuerbaren Energien und Solaranlagen führte das Marktforschungsinstitut forsa im September 2018 zum ersten Mal durch. Im Auftrag von DZ-4 wurden 1.005 Hausbesitzer befragt, die in ihrem Haushalt für Energiefragen (mit) zuständig sind. 

 

Über DZ-4
Als erstes Unternehmen in Deutschland hat DZ-4 (www.dz-4.de) das PV-Pachtmodell zur solaren Eigenversorgung 2012 auf den Markt gebracht und wurde mehrfach ausgezeichnet. Das Angebot zur Miete von Solaranlagen richtet sich gezielt an Eigenheimbesitzer. Ohne Eigeninvestition können sie eine maßgeschneiderte Solarstromanlage mit oder ohne Speicher über eine monatliche Mietrate beziehen. DZ-4 übernimmt den Service aus einer Hand und bietet ein Rundum-Sorglos-Paket. Kunden können zwischen zwei Produkten wählen: DZ-4 EASY (PV-Anlage plus Netzstrom) bremst den Strompreis schon vom ersten Tag an. DZ-4 AUTARK enthält zusätzlich einen Speicher für den selbstproduzierten Solarstrom und ermöglicht eine Selbstversorgung von bis zu zwei Drittel. Der benötigte Reststrom kann bei beiden Produkten optional über den DZ-4 Partner Polarstern aus 100 % Ökostrom bezogen werden.