Einblicke & Erfahrungen

­Erfahrungsbericht: Lohnt sich unsere Solaranlage?

DZ-4 Mitarbeiterin zieht Bilanz nach einem Jahr Solarstromproduktion

Seit mehr als drei Jahren bin ich Teil des DZ-4 Teams und seit einem Jahr mit meiner eigenen Solaranlage selbst DZ-4 Kundin. Der perfekte Zeitpunkt ein erstes Zwischenfazit zu ziehen und Ihnen von meinen Erfahrungen „hinter den Kulissen“ zu berichten.

Die Energiewende fängt bei jedem Einzelnen an

Seitdem ich bei DZ-4 arbeite, habe ich ein immer größeres Bewusstsein für die Verantwortung jedes Einzelnen entwickelt, dem Klimawandel entgegen zu treten und etwas Gutes für die Umwelt zu tun. Deswegen stand es für meinen Mann und mich außer Frage, dass wir uns während der Planung unseres Eigenheims intensiv mit dem Thema Energiesparen und dem Einsatz regenerativer Energien beschäftigen. Von Vornherein haben wir daher bei der Wahl unseres Bauträgers darauf geachtet, dass unser Haus mit modernster Technik geplant wird und als KfW Effizienzhaus 40 den Anforderungen einer Förderung der KfW für energieeffizientes Bauen entspricht. Unter anderem bedeutet dies, dass unser Haus über eine besonders umweltfreundliche Dämmung bei Keller, Außenwänden und Geschossdecken verfügt, wodurch z. B. der Energiebedarf beim Thema Heizen gesenkt wird. Ergänzt wird dieser Einspareffekt durch eine Wärmepumpe, die in einem kompakten Gerät Heizung, Warmwasserbereitung und Lüftungsanlage vereint. Letztere neutralisiert mit schadstoffarmen Filtern das Raumklima ohne manuelles Lüften und sorgt insgesamt für weniger Wärmeverlust. Mit dieser Technik hatten wir schon vor dem eigentlichen Hausbau ein gutes Gefühl, in Zukunft möglichst energiesparend zu leben und Kosten einzusparen.

Ein perfektes Duo: Wärmepumpe & Solarstromanlage

Ausgerüstet mit dieser Haustechnik war der Weg zur eigenen Solaranlage nicht mehr weit. Denn: Wärmepumpen eignen sich sehr gut in Kombination mit Photovoltaik, da sie komplett über Strom betrieben werden. Und eines stand von Anfang an fest: Da die Wärmepumpe Energie für Heizung, warmes Wasser und Lüftung im ganzen Haus liefern muss, brauchen wir eine ganze Menge an Strom! Bei einer Wohnfläche von rund 150 qm plus Keller wurde uns ein Jahresenergiebedarf von ungefähr 6.000 Kilowattstunden Strom prognostiziert. Umso attraktiver ist es also, wenn ein Teil dieses großen Strombedarfs kostengünstig auf dem eigenen Dach produziert wird. Moderne Wärmepumpen-Modelle verfügen außerdem über ein Steuerungstool, das über eine Schnittstelle mit dem Wechselrichter der Solaranlage kommuniziert und zum Beispiel dafür sorgt, dass Überschüsse an Solarstrom zuerst für alle Standbygeräte und zum Aufheizen des Wassers des Brauchwassers genutzt werden, bevor sie in das Stromnetz eingespeist werden. Die Theorie klingt also vielversprechend: Wir holen das Maximum aus der Sonnenkraft heraus, steigern unseren Eigenverbrauch und müssen an sonnigen Tagen keinen „teuren“ Netzstrom für diese Zwecke zukaufen.

 

Anlagenplanung...

Das Dach unseres Hauses ist nach Süden ausgerichtet und eignet sich somit perfekt für die Sonnenernte zur Mittagszeit. Somit hieß es: „Volles Dach voraus“. Bei der Planung der DZ-4 EASY Solaranlage durch den DZ-4 Errichtungspartner wurde die komplette Dachfläche mit 31 Solarmodulen belegt. Diese schaffen im Maximum eine Solarstromproduktion von ungefähr 9.000 kWh/Jahr. Mit diesem Potenzial sind wir nicht nur für unsere heutigen Bedürfnisse gut aufgestellt, sondern haben noch Luft nach oben für zusätzlichen Strombedarf in der Zukunft.

DZ-4 prognostizierte in der persönlichen DZ-4 Analyse eine Eigenverbrauchsquote von 23 Prozent. Das bedeutet, dass wir rund ein Viertel des produzierten Stroms im Haus selbst verbrauchen können – in dem Moment, in dem der Solarstrom produziert wird. Der überschüssige Strom geht aber glücklicherweise nicht verloren, sondern wird gegen eine festgeschriebene EEG-Vergütung in das öffentliche Stromnetz eingespeist.

... und Installation

Mit der Montage der Anlage durch den regionalen Installationsbetrieb waren wir sehr zufrieden. Dieser koordinierte mit unserer Baufirma den perfekten Zeitpunkt während des Hausbaus, sodass das vorhandene Baugerüst genutzt werden konnte. Binnen zwei Tagen im April letzten Jahres kamen Gestellsystem und Module aufs Dach, Solarkabel wurden durch Leerrohre bis zum Zählerschrank im Keller verlegt, daneben fand der Wechselrichter Platz, der den Solarstrom in nutzbaren Haushaltsstrom umwandelt. Die Arbeiten wurden durch das Installationsteam sehr sauber und sorgfältig ausgeführt, hier gab es nichts zu beanstanden. Jetzt mussten wir uns nur noch bis zum Umzug gedulden, bis die Solaranlage ans Netz gehen konnte. Nur wenige Tage nach Einzug im August war es dann soweit: Die ersten Kilowattstunden Solarstrom flossen nach der offiziellen Inbetriebnahme durch den lokalen Netzbetreiber in die Stromleitungen – ein gutes Gefühl!

Der perfekte Solartag

Die Erträge unserer Solaranlage können wir ganz einfach per App im Portal des Wechselrichters nachverfolgen. Wir brauchen daher keinen Wetterbericht mehr lesen; der tägliche Blick auf die Auswertung genügt, um herauszufinden ob die Sonne über unserem Haus strahlt. Wie auf der Abbildung zu sehen ist, beschert uns „der perfekte Solartag“ fast den ganzen Tag Solarstrom vom eigenen Dach. Gerade im Sommer macht das besonders Spaß: Indem wir zum Beispiel Stromfresser wie die Waschmaschine, den Trockner, die Spülmaschine und den Staubsaugroboter ab dem späten Vormittag bis in den Nachmittag hinein laufen lassen, ist die Hausarbeit nicht nur erledigt, wenn wir abends nach Hause kommen, wir haben dafür noch nicht einmal einen Cent für Strom aus der Steckdose zahlen müssen! Neben der positiven Umweltbilanz lohnt sich die Solaranlage also auch finanziell für uns.

 

Unser Fazit: Hält die Solaranlage was sie verspricht?

Nach fast einem Jahr Solarstromproduktion mit unserer DZ-4 EASY Solaranlage ziehen mein Mann und ich ein positives Fazit. Wir sind froh darüber, die Versorgung unseres Hauses mit erneuerbarer Energie direkt bei der Planung des Neubaus berücksichtigt zu haben. So konnte die Solaranlage schon während der Bauphase des Hauses installiert werden und direkt nach Einzug Strom produzieren. Neben diesem praktischen Aspekt war es uns zudem sehr wichtig, die Energieversorgung unseres Zuhauses möglichst nachhaltig zu gestalten, zumal ein Hausbau selbst nicht gerade ein ressourcenschonendes Unterfangen ist.

Auf dem richtigen Weg sind wir auch bereits beim Thema Eigenverbrauch. In diesem Jahr konnten wir von Januar bis einschließlich Juni bereits mehr als 22 Prozent des durch die Solaranlage produzierten Stroms im Haus nutzen, sodass wir die von DZ-4 prognostizierte 23 Prozent Eigenverbrauchsquote sogar fast geschafft haben. Da der Sommer gerade erst so richtig Fahrt aufnimmt, ist unser Ehrgeiz da, diesen Wert durch den cleveren Einsatz unserer Haushaltsgeräte noch weiter nach oben zu schrauben. Beispielsweise schaffen wir uns für die Gartensaison Akku-betriebene Geräte an, die wir tagsüber aufladen. Der Rasen wird ab sofort also nur noch mit günstigem Solarstrom gemäht.

Ob wir unser Ziel schaffen, können wir leider im Moment noch nicht über das Anlagenmonitoring verfolgen, da wir den tatsächlichen Verbrauch des Solarstroms nur mit Hilfe der Zählerstände für eingekauften und eingespeisten Strom und der Stromabrechnung berechnen können. Einfacher und vor allem tagesaktuell könnten wir die Verbräuche mit Hilfe eines Energiemanagementsystems ermitteln, das die Energieflüsse im Haushalt sichtbar macht. Bei dem DZ-4 EASY smart Solarstromsystem ist dieser bereits mit drin. Wir bereuen ein wenig, dass wir uns nicht sofort für diesen Komfort entschieden haben.

Davon einmal abgesehen genießen wir die Vorteile des Rundum-Sorglos-Ansatzes: Wie auch für alle anderen DZ-4 Kunden stehen uns meine Kollegen bei Fragen rund um die Solaranlage mit Rat und Tat zur Seite und haben den einwandfreien Anlagenbetrieb stets im Blick. Wir schätzen es außerdem sehr, dass wir uns dank der immer gleich bleibenden Mietrate zumindest für einen Teil der Energieversorgung unseres Hauses zukünftig finanziell keine Gedanken mehr machen müssen. Diese Planungssicherheit ist für uns ein absoluter Pluspunkt.

Alles in allem sind wir seit einem Jahr rundum glückliche Hausbesitzer und stolze Stromproduzenten, die DZ-4 gerne an Freunde und Familie weiterempfehlen.  

Autor
Kerstin - DZ-4 Solarblog
Beitrag von Kerstin
Kerstin ist Marketing-Spezialistin, seit 2018 ist sie Produzentin ihres eigenen Solarstroms.

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