Erfahrungsbericht: Photovoltaik-Anlage mit Speicher in Niedersachsen

Andreas Heinemann aus Niedersachsen interessiert sich schon seit den 1990er Jahren für Solarenergie. Doch nie kann er sich dazu durchringen, selbst in diese Technologie zu investieren. Einige Jahre später rückt das Thema Klimaschutz immer mehr in den medialen und öffentlichen Fokus. Spätestens seit der Fridays for Future-Bewegung im Jahr 2019 ist sein Interesse an Umweltthemen erneut geweckt. Doch noch immer sind die hohen Kosten für eine eigene Solaranlage abschreckend. Nach ausgiebiger Recherche entdeckt er mit dem Mietmodell von DZ-4 endlich eine passende Möglichkeit für sich. Denn bei DZ-4 muss er keinen hohen Kaufpreis zahlen. Er lässt sich beraten und im Sommer 2019 ist es soweit und seine Anlage wird installiert. Seitdem ist er begeistert. Im Interview schildert Herr Heinemann seine Erfahrungen.

Ausgangssituation

Was waren für Sie die Beweggründe, sich mit dem Thema Photovoltaik für Ihr Eigenheim auseinanderzusetzen?

Unser Eigenheim wurde vor 22 Jahren im Jahr 1997 gebaut. Schon damals interessierte ich mich für das Thema Erneuerbare Energien und wollte meinen eigenen Strom über eine Photovoltaik-Anlage produzieren. Geplant bzw. im Hinterkopf war das Thema also schon sehr lange. Die hohen Anschaffungskosten für eine Solaranlage haben aber damals dagegen gesprochen.

Gab es einen konkreten Auslöser dafür, dass Sie sich nun erneut für eine Solaranlage interessiert haben?

Wir haben starkes Interesse am Thema Energie und beschäftigen uns generell viel mit Themen rund um unser Eigenheim und recherchieren viel über Möglichkeiten, unsere Wohnqualität und unser Eigenheim allgemein zu verbessern. Als Hausbesitzer gehen einem die Ideen und Projekte nie aus.

Das Thema Erneuerbare Energien verfolgen wir schon länger aufmerksam in den Medien, vor allem seit 2019 mit der immer präsenter werdenden Klimadebatte und der Fridays for Future-Bewegung. Wir wollten ein Teil davon sein und unseren möglichen Beitrag für den Klimaschutz leisten, dabei das Thema Wirtschaftlichkeit und das Kosten-Nutzen-Verhältnis aber nicht außer Acht lassen. Die Energiewende finden wir wichtig, aber nicht um jeden Preis

Wie wurden Sie auf DZ-4 aufmerksam?

Seit Frühjahr 2019 habe ich mich wieder intensiver mit dem Thema Photovoltaik beschäftigt. Antrieb waren unter anderem auch die gestiegenen Strompreise, die meine Familie bei überdurchschnittlich hohem Stromverbrauch (ca. 7.500 – 9.000 kWh/Jahr) stark betreffen.

Wieder informierte ich mich bei Anbietern für Solaranlagen zum Kauf, die weiterhin hohen Anschaffungskosten bzw. das große Investitionsvolumen einer Kaufanlage schreckte mich aber ab. Über DZ-4 bin ich durch Zufall gestolpert und fand das Mietmodell interessant und ansprechend, weil ich nicht direkt eine große Summe zu Anfang auf den Tisch legen muss.

Warum haben Sie sich für das Mietmodell von DZ-4 entschieden?

Der Vorteil liegt vor allem in der Planungssicherheit der Energiekosten. Die monatliche Mietrate ist eine fixe und bekannte Größe im Haushaltsbudget. Seitdem ich DZ-4 Kunde bin, mache ich mir keine Sorgen mehr um die Strompreisentwicklung. Mit meinem zusätzlichen Batteriespeicher bin ich weitestgehend autark und kann den Solarstrom auch abends nutzen, wenn die Sonne nicht scheint. Die Strompreissteigerungen am Markt betreffen mich daher nicht mehr so stark, das ist schon ein beruhigendes Gefühl.

 

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Erfahrungen mit DZ-4

Wie war die Beratung?

Unser Berater Herr Kohne hat schon im ersten Beratungstermin vor Ort überzeugt, sodass es zu dem Zeitpunkt schon keinen Zweifel mehr gab, den Vertrag bei DZ-4 zu unterschreiben. Der Berater stellte schon im ersten Termin erste Berechnungen für die geeignete Größe und die daraus resultierenden monatlichen Mietkosten vor, die sich im zweiten Termin als richtig erwiesen haben. Es wurde nichts schön gerechnet, sondern ehrlich und individuell beraten.

Lobenswert ist auch der DZ-4 Kundenleitfaden und der persönliche Kundenservice. Ich hatte von Anfang an das Gefühl, als Kunde ernst und an die Hand genommen zu werden und fühlte mich bei Fragen nie alleine gelassen.

Wie haben Sie die Installation Ihrer Solarstromanlage erlebt?

Die Installation fand im August 2019 an insgesamt drei Tagen statt.

  • Tag 1 + 2: Vorbereitungen am Dach, Unterkonstruktion, Besprechung der Kabelwege, Montage der Solarmodule

  • Tag 3: Installation des Speichers

Die Handwerker haben vor Ort auch noch kurzfristig eine Verschattungssituation aufgrund eines Baumes erkannt. Der Modulplan konnte kurzfristig noch geändert werden, um dieser Situation entgegenzuwirken. Über diese Flexibilität habe ich mich sehr gefreut.

Wurden Ihre Erwartungen erfüllt?

Die Mitarbeiter des Errichtungspartners arbeiteten sehr sauber und zügig, alles war zufriedenstellend.

Die Wartezeit für den Zählerwechsel durch den Netzbetreiber zog sich allerdings mehrere Monate hin; der Zweirichtungszähler konnte erst im Januar 2020 gesetzt werden. Das lag aber nicht am Engagement des Errichtungspartners, dieser war sehr bemüht und fragte stets beim Netzbetreiber nach dem Status der Bearbeitung.


Anmerkung: Ein Zweirichtungszähler ist notwendig, damit überschüssig produzierter Solarstrom in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden kann und die Stromflüsse korrekt abgerechnet werden. Auf die Terminvergabe der Netzbetreiber zum Zählerwechsel haben weder der Handwerksbetrieb noch DZ-4 Einfluss.



Ich freue mich, dass ich nun bestens für das Solarjahr 2020 vorbereitet bin und die Sonnenkraft mitnehmen kann. Durch die Wartezeit auf den Zählersetzungstermin ist mir übrigens kein finanzieller Nachteil entstanden. Die erste DZ-4 Mietrate wurde erst im Monat nach dem Zählerwechsel abgebucht.

Wie waren Ihre Erfahrungen mit dem DZ-4 Kundenservice und der technischen Betriebsführung?

Ich hatte gerade kürzlich Kontakt zu einer Kollegin wegen einer technischen Frage, die mir zur vollsten Zufriedenheit beantwortet wurde. Das hat mich sehr in meinem Gefühl bestärkt, mit der Wahl Ihres Unternehmens keinen Fehler gemacht zu haben.

Steckbrief der Solaranlage

Wie alle unsere Kunden hat auch Herr Heinemann die Expertise unserer Solar-Berater in Anspruch genommen. Diese haben seine individuellen Bedürfnisse erfasst und ihm dann einen individuellen Vorschlag für eine passende Anlage erstellt. So kam es zu dieser Solaranlage, die optimal auf die Besonderheiten des Haushalts ausgelegt ist:

Solaranlage Familie Heinemann
Solaranlagen-Leistung
Solaranlage Familie Heinemann
9,92 kWp
Ertrag pro kWp*
Solaranlage Familie Heinemann
959 kWh/kWp
Jahresertrag 2020*
Solaranlage Familie Heinemann
9.503 kWh
Direktverbrauch 2020*
Solaranlage Familie Heinemann
2.566 kWh
Verbrauch aus Speicher 2020*
Solaranlage Familie Heinemann
1.800 kWh
Netzeinspeisung*
Solaranlage Familie Heinemann
4.697 kWh
EEG-Vergütung
Solaranlage Familie Heinemann
10,18 Ct/kWh
Autarkiegrad*
Solaranlage Familie Heinemann
58 %
Eigenverbrauchsquote*
Solaranlage Familie Heinemann
46 %
Solaranlage Familie Heinemann
*Diese Angaben sind Prognosen, die anhand der vorhandenen Daten erstellt wurden
Stand: 5.5.2020

Besonders bemerkenswert ist der Autarkiegrad von 58 Prozent, den Herr Heinemann mit seinem Haushalt für das Jahr 2020 bereits Anfang Mai erreicht hat. Dies bedeutet, dass er 58 Prozent seines Stroms selbst produziert. Da die ertragsstarken Sommermonate noch nicht in diese Statistik eingegangen sind, wird der Wert voraussichtlich noch weiter steigen. Denn für den April 2020 betrug der Autarkiegrad schon 96 Prozent – die Familie versorgte sich in diesem Zeitraum also zu 96 Prozent aus selbstproduziertem Strom.

Dieser Wert ist nur möglich, weil die Anlage über einen Speicher verfügt. So kann Familie Heinemann überschüssigen Strom, der zu sehr sonnigen Zeiten - beispielsweise gegen Mittag - produziert wird, später verbrauchen und so den Autarkiegrad erhöhen.

Neben dem hohen Autarkiegrad ist auch die Menge an überschüssig produziertem Solarstrom interessant, der in das Stromnetz eingespeist wird – denn auch der Stromspeicher ist irgendwann einmal voll. In diesem Fall profitiert Herr Heinemann von der EEG-Vergütung von 10,18 Cent pro kWh. In einem Jahr kommen so um die 500 Euro zusammen. Diese vergleichsweise hohen Werte entstehen auch dadurch, dass die Anlage recht groß ist und mit ihren 9,92 kWp schon nah an die zulässige Grenze von 10 kWp kommt. Denn ab einer Leistung von zehn kWp und mehr werden auch für den Eigenverbrauch Steuern und Abgaben fällig und der Verwaltungsaufwand steigt. Deswegen bleiben die Anlagen von DZ-4 mit ihrer Leistung stets unterhalb dieser Grenze.

Die finanzielle Situation

Wie haben Sie Ihr Stromverbrauchsverhalten geändert, seit Sie eine Solaranlage haben?

Meine Familie ist bereits gut trainiert darin, alle Stromfresser wie Waschmaschine, Trockner, Spülmaschine tagsüber bei Sonnenschein laufen zu lassen, um einen möglichst hohen Eigenverbrauch zu erzielen und den produzierten Solarstrom so optimal zu nutzen.

Ich bin froh darüber, mich direkt für einen Speicher entschieden zu haben, dadurch verteilt sich die Nutzung des produzierten Solarstroms über den ganzen Tag und kann auch noch abends beim TV schauen verwendet werden.

Ich verfolge die Stromproduktion meiner Solaranlage regelmäßig über das Monitoringportal und stelle fest, dass ich an optimalen „Solartagen“ mit hohen Sonneneinstrahlungswerten optimal von der Solaranlage profitiere. An diesen Tagen muss ich nur nachts und vormittags Netzstrom beziehen, tagsüber und am Nachmittag bin ich komplett autark über Solaranlage und Speicher. Dieser ist bereits mittags voll geladen und versorgt meinen Haushalt ab 17/18 Uhr mit Solarstrom aus der Batterie. Dieser Strom reicht bis ca. 3 Uhr nachts aus. Und das im Winter -  im Sommer reicht der Speicher sogar bis zum Sonnenaufgang und ist dann noch zu 25 % gefüllt. Wir sind dann also vollständig autark.

Lohnt sich Ihre Solaranlage auch finanziell für Sie?

Durch die Solaranlage in Kombination mit einem großen Stromspeicher bin ich sehr zuversichtlich, dass ich mit der Solaranlage nicht nur einen Beitrag zum Umweltschutz leiste, sondern auch finanziell davon profitiere. Meine monatlichen Energiekosten (Miete Solaranlage + Reststrom-Abschlag) sind jetzt bereits 40 € geringer als vor der Solaranlage. Die Bilanz am Ende des ersten Jahres wird zeigen, wie wirtschaftlich die Anlage tatsächlich ist.

Ich rechne mit hohem Einsparpotenzial, das sich aber auch aus unserem außergewöhnlich hohem Strombedarf ergibt: Wir haben einen großen Gartenteich mit einer Pumpe, die Tag und Nacht läuft und dadurch viel Energie verbraucht. Und so haben wir uns für eine große Anlage entschieden. Denn bei hohem Stromverbrauch und großer Anlage lassen sich bei bestmöglicher Ausnutzung des Solarstroms sehr gute Eigenverbrauchs- und Autarkiewerte erzielen.

Reaktionen des Umfelds

Wie werden Sie von anderen Leuten, z. B. Bekannten und Nachbarn, auf Ihre Solaranlage angesprochen?

Viele reagieren mit der Aussage: „So eine Anlage kostet doch mindestens 25.000 Euro! Woher hast du das Geld?“ Viele wissen nicht, dass es überhaupt ein Mietmodell für Solarstromanlagen gibt. Hier leiste ich gerne bereitwillig Pionierarbeit in meinem Bekanntenkreis.

Viele wissen außerdem nicht, dass Solaranlagen auch bei bedecktem Himmel Strom produzieren, was ich ihnen dann erkläre.

Was raten Sie anderen Leuten, die sich für eine Solaranlage interessieren, aber noch nicht ganz sicher sind?

Ein Gespräch über den Gartenzaun reicht aus meiner Sicht für wirkliches Verständnis und Überzeugung nicht aus. Ich empfehle, dass sich Interessenten die Zeit nehmen, einmal bei einer bestehenden Anlage genau auf die Zahlen zu schauen: Wie viel produziert die Anlage? Wie viel Netzstrom kann man damit sparen? Bei wirklichem Interesse nehme ich mir gerne die Zeit für Nachbarn und Bekannte.

Wollen auch Sie Teil der DZ-4 Familie werden? Wir beraten Sie gerne persönlich zu Ihrem individuellen Solar-Sparpotenzial und stellen auf Wunsch Kontakt zu Referenzkunden in Ihrer Region her.

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Ausblick

Haben Sie noch weitere Pläne für Ihr Haus?

In einigen Jahren muss ich mir über die Sanierung meiner Heizung Gedanken machen. Ich überlege, von Gas auf eine Wärmepumpe umzurüsten, die mit der Solaranlage kommuniziert. Dadurch erhoffe ich mir eine noch bessere Ausnutzung des Solarstroms, zum Beispiel zur Erwärmung des Brauchwassers.

Wünschen Sie sich für die Zukunft noch weitere Produkte von DZ-4? Wenn ja, was wäre für Sie interessant?

Klimatisierung: Die Sommer werden immer unerträglicher, denn der Klimawandel hält Einzug. Außerdem Elektromobilität und Solarthermie.

Herr Heinemann ist so begeistert von DZ-4 und dem Mietmodell, dass er sich gern die Zeit nimmt, immer wieder von seinen Erfahrungen zu berichten und öffentliche Fragen auf der DZ-4 Facebook-Seite zu beantworten. Wir bedanken uns herzlich für sein Engagement und wünschen ihm weiterhin viel Freude und allseits gute Erträge mit seinem DZ-4 Solarstromsystem!

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